Neu hier?

Wir, Chelli und Marie, wollen mit unserem Blog:


Plattform sein. Glaubenskarussell soll ein Ort sein, an dem Menschen unterschiedlichster Religionen, Ansichten und Weltanschauungen zusammenkommen und sich austauschen. Wir wollen ein Sprachrohr sein.

Informieren. Glaubenskarussell hat nicht den Anspruch, ein zweites Wikipedia zu werden. Trotzdem möchten wir in unseren Beiträgen Wissen über verschiedene Glaubensrichtungen vermitteln. Durch Erfahrungsberichte.

Unterhalten. Das Ganze soll natürlich auch Spaß machen: uns, euch und unseren Interviewpartnern.

Akzeptieren. Unser Ziel ist es, dass Spiritualität mehr Akzeptanz findet. Wir wollen Schnittstellen beleuchten – keine Unterschiede betonen. Keiner sollte aufgrund seiner Weltanschauung schräg angeschaut werden.

Für wen ist Glaubenskarussell?

Glaubenskarussell ist eine Plattform für jeden, der in irgendeiner Form an etwas Göttliches glaubt oder Interesse an dem Thema Glauben hat. Dabei sind uns Offenheit und Meinungsfreiheit genauso wichtig wie Perspektivwechsel und Diskussion.

Glaubenskarussell ist kein:

  • Meditationsblog
  • Yogablog
  • Happy-Mind-Blog
  • Find-your-inner-self-Blog
  • Mach-das-dann-wirst-du-glücklich-Blog
  • Wir-wollen-dich-missionieren-Blog
  • Only-Jesus-Blog

Wer schreibt hier?

Der Blog wurde im Oktober 2018 von Marie und Chelli ins Leben gerufen – zwei Magdeburger Studentinnen. Nach vielen Gesprächen über Gott und die Welt, erkannten wir den Diskussionsbedarf. Wir philosophierten über die Lehre Buddhas, die Auferstehung von Jesu, die Entstehung der Welt und unterschiedliche Glaubensrituale. Die Idee, die Themen in einem Blog aufzugreifen, kam uns ziemlich spontan bei einem gemeinsamen Mensa-Essen.

Über Chelli

Studentin, 23, Kochen und vegane Ernährung, Christin, liebt Städtetrips und Reisen generell, Amateur-Hobbygärtnerin, geht zu Hip-Hop ab, Burger is life, Netflix-addict

Für mich sind Glauben, Religion und vor allem Jesus ziemlich vertraut. Ich wurde christlich erzogen. Bin es also gewöhnt, jeden Sonntag in die Gemeinde zu gehen und mit Jesus meinen Alltag zu meistern. Ich liebe es, Beziehungen zu pflegen – zu meiner Familie, Freunden und zu Jesus. Als Christin im „Ostblock“ zwischen lauter Atheisten ist man schon mal eine Kuriosität. Meinen Glauben hat das aber nie erschüttert. Umso mehr bin ich an unterschiedlichen Glaubensauffassungen interessiert. Gutes und gesundes Essen lassen mein Herz genauso höher schlagen wie das Erkunden neuer Länder. Auf meinen Reisen begegneten mir die unterschiedlichsten Kulturen und Religionen: Buddhisten in Südostasien, Mormonen in den USA, der Mix aus Hindus, Moslems und Buddhisten in Malaysia, Katholiken in Georgien, Atheisten in Ostdeutschland… Ich finde es faszinierend, wie Menschen ihren Glauben ausleben (dürfen), verschiedene Religionen miteinander leben (müssen) und welche Parallelen und Unterschiede es zu meinem Glauben gibt. Glaubenskarussell bietet eine Plattform, um tiefer in das Thema einzutauchen und noch mehr über andere Glaubensauffassungen zu lernen. Ich wünsche mir gegenseitiges Lernen, Akzeptanz und Diskussion. Mein persönliches Anliegen ist, Religion und Spiritualität wieder mehr als Teil einer Gesellschaft zu sehen. Christen sind nämlich keineswegs Stubenhocker und Nerds!

Über Marie

Facts: Studentin, 27, (buddhistische) Meditation, unheilbar an Reisefieber erkrankt, verliebt in Asien, würde gerne mal in Kanada leben, Hobbykünstlerin, Booklover, Yoga, Naturliebhaber, Interesse an minimalistischen Lebenskonzepten, „Live simple, be happy“

Was haben wir eigentlich gemeinsam, wenn wir das Universum um etwas Glück und Kraft bitten? Ob wir nun mit Gott, Allah, Jesus, Buddha, Brahma oder vielleicht den Verstorbenen reden? Wie sieht individueller Glaube und Sinnsuche genau aus?
Mein eigener Glaubensweg ist ein ziemlich bunter. Wahrheitskörnchen, Inspiration und Vertrauen konnte ich in vielen Richtungen finden. Sei es beim Pilgern auf dem christlichen Jakobsweg oder dem Meditieren im buddhistischen Kloster. Das war nicht immer selbstverständlich und ich habe definitiv eine Phase durchgemacht, in der ich bei dem Wort „Glaube“ die Augen verdreht habe. Noch schlimmer das Wort „Gott“ (geht mir bloß weg damit!). Bekanntlich hat man aber nicht von Anfang an die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich habe für mich dazugelernt. Und auf eher chaotische Weise etwas gefunden, das viele wohl als den Glauben an Gott (Höhere Instanz, Universelle Energie, … wie ihr euch begrifflich wohlfühlt, ich habe nichts gegen etwas Flexibilität) bezeichnen würden.

Vielleicht geht es dir wie mir. Du befindest dich mitten auf deiner Suche nach einem Sinn. Du spürst, dass da mehr ist, aber kannst es nicht so recht in Worte fassen. Oder stößt auf Unverständnis bei Freunden und Familie. Die können mit deinen ersten Glaubensschritten nämlich so überhaupt nichts anfangen. Ich glaube, es gibt viele, die das durchmachen. Unsicher in ihrem Glauben. Vielleicht besorgt, sich mit jeder Form von Bekenntnis dem Spott ihrer Mitmenschen auszusetzen. Eure Meinungen und Geschichten interessieren mich! Ich wünsche mir, dass dieser Blog eine Plattform bietet und Mut macht zu seinem individuellen Glauben zu stehen. Selbst wenn der bunt und ein bisschen verrückt ist!